HANZO THE RAZOR – SWORD OF JUSTICE (OT: Goyôkiba), Japan 1972

Darsteller: Shintarô Katsu (Hanzo Itami), Yukiji Asaoka, Mari Atsumi, Kô Nishimura, Kamatari Fujiwara

Regie: Kenji Misumi

Laufzeit: 90 Min.

Schalten wir um nach Japan – ein Land, welches uns stets zu begeistern weiß. Der Film, den der lustige Onkel dieses Mal aus seinem Schrank gezogen hat, ist wieder einmal wie geschaffen für dieses Blog. Samurai-Filme mag schließlich jeder. Und dieser hier hat auch noch einen ganz besonderen Twist.

Worum geht’s?

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LA CRIPTA DE LAS CONDENADAS Teil 1 und 2 (Spanien 2012)

Darsteller: Fata Morgana, Carmen Montes, Eva Neumann u. a.

Regie: Jess Franco

Laufzeit: ca. 73 und 74 Minuten

Nach langer Zeit widmen wir uns auf diesen Seiten mal wieder den Freuden der Filmkunst. Und weil das so schön ist, geht es gleich wieder ran an die prall gefüllten Fleischtöpfe der niederen Instinkte. Wir knöpfen uns nämlich einem Film aus dem Spätwerk von Jess Franco vor. Kenner ahnen natürlich schon, was das bedeutet.

La Cripta de las Condenadas – Teil 1 – DVD-Cover

Franco, der uns in der Vergangenheit ganz wundervolle Filme beschert hat, neigt in seinem Spätwerk ab den 90er Jahren zu immer unzugänglicheren Werken. Das heutige, aus zwei Teilen bestehende Epos bildet da keine Ausnahme.

Glaubt man den einschlägigen Quellen hat Jess Franco den Film schon 2008 unter dem Titel A BAD DAY AT THE CEMETERY gedreht, um ihn dann später in zwei Teile aufzuspalten und mit neuer Musik versehen unters Volk zu bringen.

Aber, worum geht es denn überhaupt in unserem heutigen Kracher? Schauen wir doch mal flugs rein …

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RETURN TO HORROR HIGH (OT: RETURN TO HORROR HIGH, USA 1987)

Regie: Bill Froehlich
Drehbuch: Bill Froehlich/Mark Lisson/Dana Escalante/Greg H. Sims
Produzent: Mark Lisson
Laufzeit: 95 Min./Farbe

Darsteller: Brendan Hughes (Steven Blake), Lori Lethin (Callie Cassidy/Sarah Walker), Pepper Martin (Chief Deyner), Maureen McCormick (Officer Tyler), George Clooney (Lover), Vince Edwards (Richard Birnbaum), Al Fann (Amos) u.a.

Handlung: 1982 wurde die Crippen High School von einem reichlich nervösen Töter heimgesucht, dessen man jedoch nicht habhaft werden konnte. Tja. Fünf Jahre später kommt die Film-Firma Cosmic Pictures auf die schneidige Idee, aus dem blutigen Stoff einen noch blutigeren Film zu kurbeln.

Gesagt, getan. Man rückt also mit Schauspielern, allerlei Technik und sonstigem Drumherum an besagter High School an und beginnt sogleich mit der Arbeit. Blöd nur: Dem Killer scheint’s in der Zwischenzeit fad geworden zu sein, denn zack! beginnt er sein schuftiges Handwerk von neuem, was zu erheblichen Dezimierungen unter den Filmleuten (u.a. muß der junge George Clooney in seiner ersten Kino-Rolle schon nach fünf Minuten dran glauben) führt; mal wird mittels Windmaschine gemeuchelt, mal via gruseliger Treibsandgrube, mal – recht konventionell – mit dem Beil. Der Clou: Stets ist ein Neger – pardon, der Hausmeister schwarzafrikanischer Herkunft – zur Stelle, der seelenruhig das Blut aufwischt. Wir lernen: Es ist ein Kreuz mit den 1-Euro-Jobs. „RETURN TO HORROR HIGH (OT: RETURN TO HORROR HIGH, USA 1987)“ weiterlesen

Glee on Tour – Der 3D Film (Glee: The 3D Concert Movie, 2011)

Nach endlos langen Warten hat es der Glee-Film auch endlich zu uns ins Kino geschafft. Ein Besuch wurde selbstverständlich sofort geplant, was bei diesen total bescheuerten Zeiten nicht wirklich einfach war, aber gestern war es dann soweit. Fräulein Atali und Kollege waren gestern drin, passenderweise auch gleich im größten Kino, dass wir hier haben. Die Stimmung war überwältigend – kein Wunder, passen ca. 700 Leute in den Saal, von denen dann auch so 20 Plätze besezt waren.

Der Film war eigentlich eine aufgemotzte Version von dem Konzert, dass wir bereits in Irland gesehen haben, mit ein paar Bonus-Liedern, die nur auf dem Konzert gesungen wurden, als sie den Film aufgenommen haben, wir wussten also durchaus, was uns erwartet. Das Konzert ist eine Zusammenfassung der zweite Staffel, die in Deutschland ja erst vor ein paar Wochen anlief und dementsprechend sind 90% der Lieder dem normalen TV-Glee-Zuschauer unbekannt. Selbstverständlich kamen wir in unserer vollen Glee-Montur, zu deutsch: wir trugen die T-Shirts aus der Born-This-Way-Folge, welche aber erst sehr spät in der zweiten Staffel läuft und was auch die Blicke der 20 Leute, die mit uns da drin waren, erklärte, die anscheinend keine Ahnung hatten, worum es ging.

Der Film hat eigentlich zwei Teile, das Konzert mit ein paar Backstage-Szenen und die Fans. Glee ist ja außerhalb von Deutschland ein riesiges Phänomen, dem sich die Leute hier gar nicht bewußt sind, da ja das Leben für den Verein die ganze Aufmerksamkeit verschluckt und alles andere eh ignoriert wird. Die Fans wurden mit 3 Beispielen vorgestellt und wie Glee ihnen geholfen hat, ihre Probleme zu bewältigen. Probleme, die ein Kölner nicht so richtig nachvollziehen kann und für mich eher langweilig und uninteressant waren.

Das Konzert selber war natürlich genau so genial wie live und ich hab noch nie so einen sinnvollen Einsatz von 3D gesehen. Brittany, die im Film noch ihre 3D-Hupen anpreist hat absolut Recht und auch Nayas Arsch springt einem förmlich ins Gesicht. Die überteuerten Kinokarten waren alleine die I’m a Slave 4 U Performance Wert. Heather Morris ist einfach die beste Tänzerin der Welt, sie tanzt ja schon, wenn sie einfach die Treppe hochgeht!

Einziger negativer Punkt war die grottig schlechte deutsche Synchro. Also, wenn die auch so im Fernsehen klingen dann bin ich froh, niemals eine Folge auf Deutsch gesehen zu haben. Zum Glück gibt es die BluRay aus den USA, die ich schon vorbestellt habe.

So klingt Britt Britt wirklich:

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DAS GRAUEN KOMMT NACHTS

(aka: DELIRIUM, OT: DELIRIO CALDO), Italien 1972

Regie: Renato Polselli

Darsteller: Mickey Hargitay, Rita Calderoni, Tano Cimarosa, Christa Barrymore u. a.

Länge: 102 Minuten (International Cut), 85 Minuten (American Version)

Letztes Jahr schaute mich der Comic-Dealer meines Vertrauens ganz traurig an und verkündete: „Heute hab ich keine bunten Heftchen für dich, aber hey, schau mal die DVD hier. Der Film ist voll crazy, mit vielen Hupen und abartigen Sexualverbrechen. Das ist doch genau deine Linie! Angeblich soll das ja ein Giallo sein, aber das vergisst du am Besten ganz schnell wieder…“

Delirium 1

Er musste mich nicht weiter überzeugen, natürlich habe ich die DVD sofort gekauft!

Tjaha, der Mann weiß schon, wie man mir einen Film aufschwatzen kann. Wenn ihr wissen wollt, was er mir da grandioses angedreht hat, dann lest schnell weiter!

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PERVERT! (USA 2005)

Regie: Jonathan Yudis

Darsteller: Mary Carey, Sean Andrews, Darrell Sandeen, Juliette Clarke, Sally Jean, Jonathan Yudis, Tula, Candice Hussain, Malik Carter. Edmund Johnson, Lucia, Aurelie Sanchez

Laufzeit: ca. 80 Minuten

Das Cover dieser DVD, die ich eher im Vorbeischlendern kaufte, geizt nicht mit Superlativen. „Der grausamste Film aller Zeiten“ steht dort zu lesen und direkt darunter „Smells like Russ Meyer“. Auf dem Backcover bestätigt Kitten Natividad („Im tiefen Tal der Superhexen“) dann auch noch einmal vollmundig: „Russ wäre stolz!“

pervert1

Diese markigen Sprüche und die barbusig auf dem Cover umherhüpfende Mary Carey verleiteten mich gleich zum Kauf. Immerhin hat die gute Dame  in solch epochalen Streifen wie „Freaky little Lesbians“; „Busty Dildo Lovers“ und natürlich „Everybody loves Rimmin’“ mitgewirkt. Quasi mit vollem Körpereinsatz 🙂

Kombinieren wir messerscharf, „Pervert“ ist wie für dieses Blog gemacht. Und darum schauen wir ihn uns auch heute einmal näher an 🙂
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K3 – PRISON OF HELL, Deutschland 2009

Regie: Andreas Bethmann

Darsteller: Suzie-Anne, Candy Sue, Thomas Goldmann, Bianca Germany, Jana Lastovichova, Bertucci, Arni, Miss Aleister, Michael Lütte, Mirka Oplustilova, Manuela Mundfaul, Dirk, Natascha Wetzig, Ingrid Ingwer u. a.

Laufzeit: 106 Minuten (Exportversion und deutsche Kino-Version)

„Runter mit dem Höschen – zeig dein Döschen!“ – Bei solch markigen Ansagen weiß der geneigte Zuschauer doch gleich, was die Stunde geschlagen hat. Genau, wir befinden uns mitten drin im neuesten “Lustspiel” von Andreas Bethmann!

K3

Nachdem die Promo-DVD dieses geschmackssicheren kleinen Films schon geraume Zeit erhältlich war, ist nun auch endlich die offizielle Scheibe im Handel und gleich auf meinem Bestellzettel gewandert.

Neugierig geworden? Dann lest flugs weiter!

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IN DER GEWALT DER ZOMBIES (OT: LE NOTTI EROTICHE DEI MORTI VIVENTI, aka: EROTIC NIGHTS OF THE LIVING DEAD), Italien 1980

Regie: Joe D’Amato

Darsteller: Laura Gemser (Luna), George Eastman (Larry O’Hara), Dirce Funari (Fiona), Mark Shannon (John Wilson)

Länge: 103 Minuten (Red-Edition-DVD)

1980, also gute drei Jahre nach „Nackt unter Kannibalen“ und „Emanuelle in Amerika“ (welchen der Kommissar, ganz nebenbei gesagt, echt zum Wiehern fand 😉 Kenner wissen, was ich meine) kam Onkel Aristide Massaccesi, besser bekannt als Joe d’Amato, auf den Trichter, dass er sein damaliges Erfolgsrezept, nämlich Hupen und Gemetzel, doch noch einmal anwenden könnte. Die in vollem Marsch befindliche Zombie-Filmwelle bot sich ja auch für derlei neckische Ideen geradezu an.

in der Gewalt der Zombies 1

Laura „Black Emanuelle“ Gemser und George “Man-Eater” Eastman sollten die Hauptrollen spielen in diesem in jeder Hinsicht spritzigen Epos, welches Horror-Elemente in Form von hungrigen Zombies mit eindeutigen… nunja, sagen wir es direkt… Hardcore-Porno-Sequenzen verband.

Was ist nun dabei herausgekommen? Schauen wir es uns schnell an!

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Screenshot-Quiz ahoi!

Ferien und Renovierung sind vorbei und während wir nun alle höchst ungeduldig auf Meetans Geburtstag warten, feile ich an meinem nächsten Flutschfilm-Review. Schließlich wird es mal wieder Zeit für einen zünftigen Kracher.

Als ich die DVD heute zwecks Sichtung aus dem Regal zog, fiel mir noch die damalige Original-Rechnung in die Finger. Der Preis des geschmackigen Silberlings belief sich tatsächlich auf schlanke 45 Deutsche Mark. Wie man unschwer erkennen kann, ist es schon ein paar Tage her, dass ich die Scheibe erstanden habe.

Heute abend wird mein kleines Review nicht mehr fertig, aber um die Spannung in schier unermeßliche Höhen zu treiben, gibt es hier schon vorab einen kleinen Screenshot.

Laura Gemser

Die auf dem Bild dargestellte Frau Gemser, nach der ihr immer alle so eifrig googelt, spielt die Hauptrolle. George Eastman ist auch mit am Start. Und ferner sieht man in diesem Film, wie auf ganz spektakuläre Weise eine Pulle Nuttenbrause geöffnet wird. 😉

In diesem Sinne,
fröhliches Filmeraten!

JESS FRANCOS PERVERSION (OT: FLORES DE PERVERSION), Spanien 2003

Regie: Jess Franco

Darsteller: Fata Morgana King, Carmen Montes, Eva Neumann, Exequiel Caldas, Rachel Sheppard, Martin Gardfield, Lina Romay

Laufzeit: 93 Minuten

Nachdem wir vor nicht allzu langer Zeit JESS FRANCOS PASSION besprochen haben, wollen wir uns nun dem nahezu zeitgleich gedrehten Gegenstück, JESS FRANCOS PERVERSION, widmen.

Der vorliegende Film basiert (sehr lose) auf den Werken des Marquis de Sade. Dieser war, wie wir alle wissen, ein großer Philosoph und sagenhafter Schweinepriester, welcher der Nachwelt einige denkwürdige Texte hinterlassen hat, die den geneigten Leser auch heute noch mit den Ohren schlackern lassen.

perversion1

Franco hat sich in seiner langen, langen Laufbahn schon des öfteren von den Werken des ‚göttlichen Marquis’ fasziniert gezeigt und in seinen Filme so manches Mal auf dessen Motive zurückgegriffen.
Doch bleiben wir zunächst bei JESS FRANCOS PASSION.

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