ColoniaCon 2012

18. May 2012, 20:38 Uhr, von Kommissar Lehmann

In Kürze ist es mal wieder soweit!

Am 26./27.05.2012 findet im Kölner Jugendpark wieder einmal der berüchtigte ColoniaCon statt, zum zwanzigsten Mal übrigens.

Für diejenigen, denen den ColoniaCon kein Begriff ist, sei hier die offizielle Website zitiert:

Der ColoniaCon ist mittlerweile seit fast 30 Jahren eine feste Institution in der Domstadt.

Das größte Science-Fiction- und Phantastik-Treffen Kölns fand erstmals im Jahr 1982 statt. An der Gründung beteiligt war der Autor Achim Mehnert, der auch heute noch zu den Mitveranstaltern unter der Leitung von Chef-Organisator Ralf Zimmermann zählt.

Der Con, der alle zwei Jahre im idyllisch gelegenen Jugendpark gleich oberhalb des Deutzer Rheinufers stattfindet, wird auch in diesem Sommer sicherlich wieder zahlreiche Besucher aus dem In- und Ausland anziehen.

Trotz zahlreicher aufregender Programmpunkte wird aber auch dieser ColoniaCon wieder durch seine lockere Atmosphäre geprägt sein. Denn hier trifft man immer wieder all die Leute, mit denen man sich gerne unterhält.

Besonders dazu geeignet ist die zentrale Theke im Vorraum. Samstag Abend, nach dem Con, findet wieder ein beliebtes Grillen statt, und am Sonntagmorgen gibt es ein reichhaltiges Frühstück.

An der Zahl der illustren Gäste aus dem professionellen SF-Schaffensbereich lässt sich ersehen, dass der ColoniaCon auch bei den Damen und Herren Profis längst zu einer Institution geworden ist, die man nicht verpasst. Bei ihnen kann sich jeder sein Autogramm holen, und man darf sie auch bedenkenlos ansprechen, denn sie beißen nicht. Also bitte keine Scheu, auch wenn man zum ersten Mal einen Con besucht.

Nähere Informationen zum Programm, den Gästen und dem verantwortlichen Team finden sich unter www.coloniacon.eu.

Wer Spaß am deutscher Phantastik und der dazugehörigen Kleinverlags-Szene hat sowie mal wieder die bekannten Kölner Quartals-Irren treffen möchte, sollte unbedingt vorbeischauen. Auch wer den Kommissar kennen lernen möchte, hat dort gute Chancen. Immerhin ist er seit diversen Jahren einer der Mit-Veranstalter dieser spaßigen Begebenheit und auf dem ein oder anderen Programmpunkt vertreten.

Wir würden uns freuen, euch dort zu begrüßen!

Aktuelle Entwicklungen erfahrt ihr auf der offiziellen Website www.coloniacon.eu oder eben hier.

Neu: Professor Zamorra Band 990 – “Die Rebellin von Avalon”

18. May 2012, 20:20 Uhr, von Kommissar Lehmann

Cover von Candy Kay Im Verlagshaus Bastei-Lübbe ist jüngst mein neuester Beitrag zur Serie “Professor Zamorra” erschienen.

Hier verschlägt es den Helden wieder einmal auf die sagenhafte Feeninsel Avalon und er muss feststellen, dass dort einiges im Argen liegt. Er gerät nämlich mitten hinein in eine zünftige Rebellion :-)

Langsam aber sicher überschlagen sich die Geschehnisse. Immerhin steuert die Serie zielstrebig auf Band 1000 und darüber hinaus auf ihr 40jähriges Jubiläum zu.

Wer den Band noch nicht hat, möge sich sputen. Am 22.05. steht nämlich mit “Das Erbe der Druiden” von Annika Klüver bereits die nächste Folge in den Läden!

Neu: Vampir Gothic 15: Nicht von dieser Welt

19. March 2012, 19:42 Uhr, von Kommissar Lehmann

Zur Abwechslung mal wieder was erfreuliches: Neu erschienen ist jetzt der nunmehr vierte Band aus dem Zyklus “Schatten der Vergangenheit”.

Cover Vampir Gothic 15

Elmar Fuchs und Alena Labastida sind, allen Fährnissen zum Trotz, wieder zusammen. Doch bevor sie darangehen können, ihre vereinten Kräfte der Suche nach einer Rückkehrmöglichkeit in ihre eigene Welt zu widmen, müssen sie am Rande der Weißen Klippen von Dubris einer erdrückenden Übermacht trotzen. Die Überquerung des Ärmelkanals bringt sie an die Grenzen ihrer Kraft …

Hardcover mit Schutzumschlag, ca. 256 Seiten.
Verkaufspreis: 13,95 €
Erhältlich bei den üblichen Verdächtigen oder direkt bei der Romantruhe.

Lina Romay (1964 – 2012)

24. February 2012, 19:18 Uhr, von Kommissar Lehmann

Heute melde ich mich kurz aus dem Schreibexil zurück, leider wieder mit unerfreulichen Neuigkeiten.

Wie bekannt wurde, ist Lina Romay bereits am 15. Februar 2012 ihrer Krebserkrankung erlegen.

Lina Romay

Lina Romay, die in zahlreichen Filmen des spanischen Flutsch- und Sleaze-Meisters Jess Franco mitwirkte, muss den geneigten Lesern dieses Blogs sicher nicht extra vorgestellt werden. Die Unwissenden finden hier eine kleine aber feine Auswahl ihrer Werke.

Der Kommissar ist sehr betrübt :(

Frohes Fest!

24. December 2011, 12:00 Uhr, von Kommissar Lehmann

Seid gegrüßt, werte Freunde des schlechten Geschmacks!

Schon wieder ist Heiligabend … Dieses Jahr gab es leider nicht soo viele erlesene Schlonzfilm-Reviews, aber Fräulein Atali und der Kommissar sind immer schwer beschäftigt … Trotzdem werden wir auch 2012 unser Bestes geben!

Bald geht es stramm auf die Bescherung zu! Wenn ihr das hier lest, hat sich der Kommissar schon längst gepflegt um das Tannebäumchen geringelt.

Damit ihr uns aber nicht zu doll vermisst, gibt es an dieser Stelle ein ganz besinnliches Weihnachtslied von Zombina! Wollten wir nicht alle schon einmal eine Kettensäge unterm Tannenbaum?

Aber natürlich ist kein Heiligabend vollständig ohne die berühmte Katze im Geschenkpaket!

Felix

Lasst es ordentlich krachen! :-)

Herzlichen Glückwunsch, Fräulein Atali! :-))

11. November 2011, 13:39 Uhr, von Kommissar Lehmann

Alle Jahre wieder… Kölle Alaaf! ;-)

Neu: Professor Zamorra – Band 976: “Flügel des Todes”

26. October 2011, 22:04 Uhr, von Kommissar Lehmann

Professor Zamorra - Band 976: Flügel des TodesFrisch erschienen ist in dieser Woche Band 976 der bekannten Serie “Professor Zamorra” aus dem Verlagshaus Bastei-Lübbe. Mein bescheidenes Werk trägt den schönen Titel “Flügel des Todes”.

Worum gehts diesmal?
Das kleine Dorf zu Füßen von Château Montagne hat im Laufe der Zeit schon einiges mitgemacht und auch Professor Zamorra freut sich nach seinen aufregenden Abenteuern in Nevada auf eine wohlverdiente Ruhepause.
Als er mit seiner Partnerin Nicole Duval plant, das örtliche Dorffest zu besuchen, ahnt er noch nicht, welcher Alptraum ihn dort erwartet …

Der Roman ist seit Dienstag, den 25.10., an jedem gutsortierten Kiosk erhältlich! :-)

Neu: Vampir Gothic 14 – Das Blutmeer

12. October 2011, 18:31 Uhr, von Kommissar Lehmann

Mittlerweile erschienen ist der nunmehr dritte Band des Zyklus “Schatten der Vergangenheit” aus der Feder von Michael Breuer und Miguel de Torres.

Alena Labastida und Elmar Fuchs finden sich unversehens in einer seltsam veränderten Welt wieder – einer beinahe “gotischen” Welt, die von der geheimnisvollen Madonna der Schatten und ihrem Obersten Bewahrer der religiösen Werte mit eiserner Faust regiert wird. Beider Ziel muss es nun sein, zusammenzutreffen und mit vereinten Kräften mehr über diese Welt zu erfahren, um – vielleicht! – eines Tages eine Möglichkeit der Rückkehr in ihre eigene Welt zu finden, falls diese überhaupt noch existiert.

Herzog Cardif und seinen Erkundungstrupp hat es ebenfalls in die Welt der Madonna verschlagen. Auch hier, muss er verblüfft feststellen, gibt es Vampire, die trotz leicht unterschiedlicher Fähigkeiten artverwandt zu sein scheinen. Das Rätsel ihrer Existenz bleibt noch zu lösen, doch zunächst geht sein Trachten danach, den Weg für sein Volk der Opyri zu bereiten, das zum Überleben auf einen Erfolg des Herzogs angewiesen ist. In diesem Band erreicht er Vedunia, eine Stadt der Überraschungen – und der Gefahren …

Und Elmar und Alena sowie ihre Begleiter bewegen sich aus unterschiedlichen Richtungen auf den Ärmelkanal zu; eine Reise, deren Gefahren gering sind im Vergleich zu jenen, die an ihrem Ziel auf sie warten.

Denn der Ärmelkanal trägt in der Welt der Madonna einen anderen, wohlbegründeten Namen: Er ist: DAS BLUTMEER.

Hardcover mit Schutzumschlag, ca. 256 Seiten.
Verkaufspreis: 13,95 €.
Erhältlich bei den üblichen Verdächtigen oder direkt bei der Romantruhe

CONAN (2011)

9. October 2011, 21:48 Uhr, von Kommissar Lehmann

“Bei Chrom!”… so heißt es jedenfalls in der deutschen Synchro zu “Conan” und nicht nur der Kommissar musste dabei an eine Horde Barbaren denken, die Pfannen und Töpfe anbetet.

- Jaja, das Review kommt etwas spät, aber ich muss ja auch irgendwie meine Brötchen verdienen :-) -

Dem schlauen Leser erschließt sich bei diesen Worten sogleich, ein Kinobesuch hat stattgefunden. Fräulein Atali, unser charmanter Begleiter und meine Wenigkeit blieben mit hängendem Unterkiefer zurück, als die Leinwand wieder dunkel wurde.

Das Hauptproblem des Films – neben zahlreichen anderen – ist: Er ist nicht episch!

Soll ich den Rest auch noch aufzählen? Ich mach ja schon …

Conans Welt ist, obwohl der Film im tiefsten Bulgarien runtergenudelt wurde, dank CGI völlig glattgeleckt … sie wirkt geradezu tolkienesk. Man erwartet geradezu, dass im nächsten Moment ein grün bestrumpfthoster Elferich zwischen den Bäumen hervorspringt.

Und das funktioniert in Conans Welt natürlich gar nicht. Das hyborische Zeitalter ist eine raue, schmutzige Welt ohne lustige grünbestrumpfthoste Elferiche …

Soweit zum Look des Films. Hinzu kommen außergewöhnliche dramaturgische Schwächen.

Rose McGowans Rolle zum Beispiel verliert sich im Nichts. Sie spielt die Tochter des Bösewichts, dessen Namen ich schon wieder vergessen habe. Während er rein menschlich ist, hat sie übernatürliche Fähigkeiten, will sich überdies an ihren Papi ranmachen und hat sowieso die ultimative Macht. Aber, wie das so ist bei drei bis drölf Drehbuchautoren, Rose McGowan bekommt im Vorübergehen einen auf die Moppen und wird abserviert …

Conan persönlich ist auch so eine Sache. Den wackeren, nordischen Cimmerier von einem ulkigen Hawaiianer darstellen zu lassen, darüber kann man sich vortrefflich streiten. Muskeln hatte der Knabe ja, aber beim besten Willen, es ist kein Arnold! Für mich wirkte der Herr Momoa frisch dem Titelbild einer dieser komischen “Romantic Novels” entsprungen. Das zur Schau getragene debile Grinsen war dem grimmigen Barbaren-Image nicht gerade förderlich …

Ach, man könnte so vieles darüber sagen, was bei Conan 2011 falsch gelaufen ist. Das Ganze ist umso trauriger, da offensichtlich unter den vielen, vielen Drehbuchautoren auch Fans der Original-Werke von Howard am Werk waren, wie man an den kleinen Anspielungen in den Dialogen erkennt.

In diesem Sinne, ich werf dann nochmal den Arnie-Conan in den DVD-Player und träume mich in eine Welt, in der Herr Schwarzenegger “King Conan” gedreht hat!

Darauf einen Doppelkorn,
euer Kommissar

Glee on Tour – Der 3D Film (Glee: The 3D Concert Movie, 2011)

25. September 2011, 13:43 Uhr, von Atali

Nach endlos langen Warten hat es der Glee-Film auch endlich zu uns ins Kino geschafft. Ein Besuch wurde selbstverständlich sofort geplant, was bei diesen total bescheuerten Zeiten nicht wirklich einfach war, aber gestern war es dann soweit. Fräulein Atali und Kollege waren gestern drin, passenderweise auch gleich im größten Kino, dass wir hier haben. Die Stimmung war überwältigend – kein Wunder, passen ca. 700 Leute in den Saal, von denen dann auch so 20 Plätze besezt waren.

Der Film war eigentlich eine aufgemotzte Version von dem Konzert, dass wir bereits in Irland gesehen haben, mit ein paar Bonus-Liedern, die nur auf dem Konzert gesungen wurden, als sie den Film aufgenommen haben, wir wussten also durchaus, was uns erwartet. Das Konzert ist eine Zusammenfassung der zweite Staffel, die in Deutschland ja erst vor ein paar Wochen anlief und dementsprechend sind 90% der Lieder dem normalen TV-Glee-Zuschauer unbekannt. Selbstverständlich kamen wir in unserer vollen Glee-Montur, zu deutsch: wir trugen die T-Shirts aus der Born-This-Way-Folge, welche aber erst sehr spät in der zweiten Staffel läuft und was auch die Blicke der 20 Leute, die mit uns da drin waren, erklärte, die anscheinend keine Ahnung hatten, worum es ging.

Der Film hat eigentlich zwei Teile, das Konzert mit ein paar Backstage-Szenen und die Fans. Glee ist ja außerhalb von Deutschland ein riesiges Phänomen, dem sich die Leute hier gar nicht bewußt sind, da ja das Leben für den Verein die ganze Aufmerksamkeit verschluckt und alles andere eh ignoriert wird. Die Fans wurden mit 3 Beispielen vorgestellt und wie Glee ihnen geholfen hat, ihre Probleme zu bewältigen. Probleme, die ein Kölner nicht so richtig nachvollziehen kann und für mich eher langweilig und uninteressant waren.

Das Konzert selber war natürlich genau so genial wie live und ich hab noch nie so einen sinnvollen Einsatz von 3D gesehen. Brittany, die im Film noch ihre 3D-Hupen anpreist hat absolut Recht und auch Nayas Arsch springt einem förmlich ins Gesicht. Die überteuerten Kinokarten waren alleine die I’m a Slave 4 U Performance Wert. Heather Morris ist einfach die beste Tänzerin der Welt, sie tanzt ja schon, wenn sie einfach die Treppe hochgeht!

Einziger negativer Punkt war die grottig schlechte deutsche Synchro. Also, wenn die auch so im Fernsehen klingen dann bin ich froh, niemals eine Folge auf Deutsch gesehen zu haben. Zum Glück gibt es die BluRay aus den USA, die ich schon vorbestellt habe.

So klingt Britt Britt wirklich:

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