Salt (USA, 2010)

Ja Atali is wieder von den Toten auferstanden nämlich passend zum Sommer Kino und zum Fantasy Filmfest. Nachdem ich vor ein paar Wochen Predators sah und ihn eher mäßig als gut fand erspare ich mir den Eintrag und geh gleich über zum nächsten Buster aus Block.

Angelina Jolie ist auch dieses Jahr wieder im Kino und wer dachte das nix mehr die um die Ecke schießenden Killer aus Wanted toppen kann wird erfreut sein zu hören es geht noch besser. Es geht selbstverständlich um den salzigsten Fim diesen Sommer, nicht zu verwechseln mit dem salzigsten Film der Filmgeschichte, ihr wisst schon welchen ich meine, falls nicht dann habt ihr diesen Blog nicht genug verfolgt.

Aber zurück zu Salz Angelina Jolies neuer Film. Die Handlung ist recht simpel und leider konnte man schon in den ersten 10 Minuten sehen wer der böse Böse ist aber das isja bei einem Hollywood Film auch eher nebensächlich. Wie im Trailer schon bekannt ist wird Fau Salz beschuldigt eine russische Sleeper ehm Agentin zu sein. Hm gibt es dafür überhaupt ein deutsches Wort?

Den geneigten Kinogänger erwartet also ein russischer James Bond die sich quer durch Washington DC und New York ballert und dabei selber unkaputtbar ist. Und genau das ist es was diesen Film so brillant macht. Der Film ist wie immer voller Cliches im Bezug auf Russen und nachdem die Nord Koreaner auch einen Gastauftritt hatten und die bösen Serben auch erwähnt wurden frag ich mich wie sie unsere moslemischen Mitmenschen vergessen konnten. Aber ignorieren wir diesen Politischen Schwachsinn und das in New York sogar die U-Bahnen US Flaggen haben und wir haben im Grunde einen durchaus soliden man könnte fast meinen innen 80er gemachten Ein-Mann-Armee Film, aber dafür ist dann der body count doch zu gering. Die Action ist over the top und die ganze Zeit hatte ich diesen Satz den Kyle Reese Sarah Connor im ersten Terminator sagt im Hinterkopf.

“It can’t be bargained with. It can’t be reasoned with. It doesn’t feel pity or remorse or fear and it absolutely will not stop, ever, until you are dead.”

Ich denke dieser Satz fast den Film wunderbar zusammen. Wer hätte gedacht das Angelina Jolie die 80er wieder ins Kino bringt.

Noch eine Sache die man im Hinterkopf haben sollte wenn man sich diesen Film anschaut. Ursprünglich war Tom Cruise für die Rolle von Salt vorgesehen hat aber abgesagt damit er diesen Kram mit Cameron Diaz drehen konnte. Hehe sein Verlust und unser Gewinn sag ich da nur.

Und da der Film nur ein PG-13 in den USA hatte können wir damit rechnen das noch eine unrated DVD nachgeschoben wird, die vielleicht den body count etwas mehr erhöht.

Atali

Autor: Atali

...mags nordisch-kalt und spielt gern Fangen mit Conan ;)

3 Gedanken zu „Salt (USA, 2010)“

  1. zu meiner überraschung ist der film eigentlich sehr gut geworden. bin da nicht ganz atali’s meinung, dass man gleich den bösenbösen erkennt – aber bitte wie auch immer.

    salt ist von den ersten minuten bis zu letzten spannend uns schreit eigentlich nach einem sequal – mich würds freuen. 😉

    gott sei dank ist uns Cruise erspart geblieben: das wäre dann wieder so ein flop wie knight and day geworden. vielleicht schafft er mit mi:4 noch was – da hat er ja einen jungen aufpasser.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.